Das V steht für die Vermeidung von Schimmelpilzschäden

Es gilt, durch die Unterstützung intensiver Informations- und Beratungsleistungen das Wissen um richtiges Bauen, Lüften und Heizen zu mehren, um dadurch Probleme mit Schimmelpilzen erst gar nicht entstehen zu lassen. Wir wollen den Immobiliennutzer dazu bewegen, sich wieder intensiver mit dem jeweiligen Zustand seiner genutzten Immobilie auseinanderzusetzen und bei Leerstandsimmobilien regelmäßig Nachschauen zu tätigen. So können auftretende Probleme zeitnah entdeckt und behoben werden. Früh erkannt, fallen derartige Schäden dann in den Bereich der Klein- oder auch Bagatellschäden.  Der erforderliche Behebungsaufwand kann dort in der Regel durch den Betroffenen selbst
ohne Einbindung von externen Fachbetrieben geleistet werden.

Das M steht für die Minimierung des Sanierungsaufwands

Im Schadenfall sollen durch richtiges und schnelles Reagieren unnötige Aufwendungen und Kosten verhindert werden. Neben einer eindeutigen Ursachenermittlung geht es auch um die richtige Erfassung des Schadenausmaßes. Die dann einzusetzenden bzw. anzuwendenden Verfahren müssen sowohl den Anforderungen des Arbeitsschutzes als auch wirtschaftlichen Betrachtungen gerecht werden. Die aktuellen Richtlinien geben den Beteiligten eine ausreichende Hilfestellung bei der Definition des Sanierungszieles und der Wahl der anzuwendenden Sanierungsmaßnahmen. Der Logik der Organisationslehre (Kontrolle ohne Planung ist unmöglich) folgend, kann eine durchgeführte Sanierung im Nachgang nur dann richtig bewertet werden, wenn vorher eindeutige Sanierungsziele definiert wurden.

Das S steht für die Sicherstellung des Sanierungserfolges

Die Sicherstellung des Sanierungserfolges bedeutet neben der nachhaltigen Beseitigung der Schadenursache und des Schimmelbefalls auch die Vermeidung zukünftiger Probleme bei der Nutzung des Gebäudes. Im baulichen Bereich geht es um die Verwendung der richtigen Materialien und die fachgerechte Ausführung der Sanierungsarbeiten im Bereich der Wiederherstellung. Insbesondere wenn die Ursache des Schaden im Nutzungsverhalten liegt, wollen wir hier durch weitere Schulung und Unterweisung der betroffenen Gebäudenutzer den nachhaltigen Erfolg der oft aufwendigen Sanierungsleistungen nicht gefährdet sehen. Alle Bestrebungen zur Sicherstellung des Sanierungserfolges dienen auch dazu, eine unendliche Kette „von nach dem Schaden ist vor dem Schaden“ nachhaltig zu durchbrechen. Hier schließt sich der Kreis durch die Hinweise zur Schadenprophylaxe wieder zur Schadenvermeidung. Das so betrachtete System kann nun effektiv bearbeitet und optimiert werden.